
Einstellung zur Arbeit
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Ich bin entsetzt, meine Lieben, tztztztz.....ich möchte Euch hier mal schreiben, wie ich Arbeit empfinde und zwar ebenfalls nach vielen Erlebnissen privat und geschäftlich, und nach zweimal kurzer Zeit Arbeitslosigkeit....
Ich arbeite jetzt wo ich arbeite, auch mit vielen negativen Dingen: Ueberzeit, Ungerechtigkeit, zwischenmenschliche Probleme und und und der Lohn stimmt ebenfalls nicht, aber ich hab gottseidank auf meinen Vater gehört, der mir riet, zwischen 20 und 30 bewusst regelmässig den Job zu wechseln um beruflich und persönlich zu profitieren und ich hab weiss Gott profitiert. Die obgenanntenn Probleme gibt es überall, man lernt nur mit der Zeit schätzen was man hat und nicht immer darüber zu grübeln, was man könnte, was man wollen würde, was wäre wenn. Denn meine lieben hier, ganz krass gesagt, das ist nicht umsonst die Möglichkeitsform. Möglichkeiten gibt es viele und man muss sich selbst darum bemühen, aus Möglichkeiten auch Realität zu machen. Ich arbeite für mein Leben gern und darum such ich mir auch den Arbeitgeber und das Umfeld, wo ich dies auch über lange Zeit hinweg gerne mache. Ich hab 10 Arbeitsgebiete, bin oft genervt, aber ich werde gebraucht, seit über 10 Jahren hat diese Firma endlich das gleiche Team seit ich da arbeite, weil sie mich schätzen, weil ich für meine Jungs einstehe, weil sie so stolz darauf sind, dass endlich ne Büroamsel in die Lkw's kriecht, sich um sie bemüht, sich mit dem Chef fetzt. Oft hab ich Angst um meinen Job gehabt, aber mittlerweile krieg ich so viele schöne Dinge zürück, auch wenn ich den ganzen Tag mit Schadenfällen, Versicherungen etc. streiten muss, ich darf so sein wie ich bin und zwar nicht nur mit den schönen Seiten. Ich kann auch ganz unangenehm werden, aber hey, sie lieben mich so und sie akzeptieren mich so, das ist so viel wert. Am Dienstag weiss jeder, dass aus der Tageszeit die Konstellation der Sterne drin ist, das wird rausgeschnitten weil Madame Andra das haben will und es wird sogar aufgehoben, wenn ich in den Ferien bin. Man vermisst mich, wenn ich nicht da bin, man braucht mich und man schätzt mich, aber ich habe vor allem eine Arbeit, die mir ermöglicht, ein Dach über dem Kopf zu haben und mich selbst zu ernähren, eine Arbeit, die mich fordert und auch meinen Geist jeden Tag aufs neue herausfordert, ich verblöde da nicht und muss nicht nichts studieren. Ich habe jeden Tag soviele Möglichkeiten, mich zu entfalten und meine Arbeit zu gestalten, mein Umfeld wahrzunehmen und mit ihm zu arbeiten. Warum nur immer sehen, dass das Glas halbleer ist, Himmel es ist halbvoll.
Andra - Sunday, September 29 at 11:34 AM MET
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