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Stimmt Andra

da hast du recht. Und es mutet schon fast ein wenig merkwürdig an. Wenn einem die Untaten der offiziellen Kirche nicht passen, dann sagt man einfach das ist nicht das Christentum und fertig. So ist das Gewissen wieder sauber, denn man selber ist zwar Christ aber daaamit hat man nix zu tun....Natürlich ist es das Christentum das diese Untaten begangen hat! Das Christentum hat, wie wohl bald alle anderen Religionen auch, nun mal nicht nur gute, sonder sehr, sehr viele grausame Seiten. Und die kann man mit so ominösen Konstruktionen , wie der katholischen Kirche das Christentum abzusprechen auch nicht wegdiskutieren.
Ohne die Vehemenz der katholischen Kirche mit ihren Zwangsbeglückungen wäre das Christentum keine Weltreligion geworden.
Das Problem ist, dass es vielen Menschen zusehends schwer fällt einer Institution anzugehören die offensichtlich zu viele Untaten in ihrer Vergangenheit verbrochen hat. Da man sich dann aber nicht mit einem konsequenten Schritt lösen mag, baut man irgenwelche Konstrukte, dass eben doch alles ganz anders ist. Ich denke das ist ein Selbstbetrug.
Und vor allem, sollte man es nicht nötig haben solche Konstruktionen zu bauen. Ich finde es ehrlicher, wenn man sich damit auseinandersetzt und dann auch dazu steht.
Und zwar ohne die grausamen Fakten wegdenken zu wollen.
Es mutet sonst ein wenig so an, wie sich überall nur die Rosinen aus dem Kuchen piecken zu wollen.
Also egal welche Religion. Grausame Riten, Praktiken und Morde gibt es in jedem Glauben. Fakt ist das was heute ist. Steht zu dem was ihr glaubt aber verwässert es nicht, es wird sonst immer weniger greifbar.

Liebe Grüsse,
Griselda


Griselda - Tuesday, February 18 at 12:53 PM MET

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