Zurück zum Forum

Om, Aum und Amen

Hi ihr Süssen, bin gerade vor ner halben Stunde wieder eingeflogen. Ich denke Amen und Om auf die gleichen Wurzeln zurückzuführen ist eine etwas wacklige Gedankenkonstruktion. Om, aus dem Buddhismus stammend, Amen dem christlichen Glauben zugehörig. Gucken wir uns dazu an, wann und wo diese Religionen entstanden, der Buddhismus um ca 500 v. Chr in asiatischen Raum, das Christentum das sich ja aus dem jüdischen Glauben entwickelt hat , der behauptet, das Abraham schon 2000 v. Christus nach Palästina eingewandert ist. Schauen wir uns dazu noch die grundsätzlichen Gegensätze der Religionen an, im Buddhismus das Eingebunden sein in den ewigen Kreislauf zu dem auch Tiere und Pflanzen gehören, im
Christentum nur das eine Leben, in dem der Mensch in seiner Wertigkeit sich über Tiere und Pflanzen erhebt (Tier haben laut Christentum ja keine Seele, von den Pflanzen ganz zu schweigen), nach dessen Ende man dann zu Gott oder gleich zur Hölle fährt, so denke ich dass die Barrieren, die grundsätzlichen Unterschiede dieser Religionen einfach so gross sind, dass es schon einer gewaltigen Hirnverrenkung bedarf, sie in einen Pott zu schmeissen. (Hihihi, würde sogar soweit gehen zu sagen typisch Christlich, meinen mit allen anderen Religionen was zu tun zu haben *sichnenkleinenSeitenhiebmitdemFeendolchnichtimmerverkneifenkönnend*).
Richten wir dann den Blick darauf, dass eine Om, oder Aum Meditation dazu führen soll, schon im Diesseits die göttlichen Schwingungen bewusst zu machen, das also die Verbindung zu göttlicher Energie, zur emotionalen Erfassung des Göttlichen, schon im Leben anzustreben ist, und setzen wir es in Verhältnis zu Amen, das ja keine Meditation, sondern die Abschlussformel einer Fürbitte an Gott ist, die nicht zur spirituellen Erleuchtung sondern zur Bindung an die Religion und zum Gehorsam und zur Dankbarkeit dienen soll, so merkt man dass diese beiden Worte Welten trennen.
Silben, wie Om oder Amen zeichnen sich dadurch aus, dass sie durch ihre unbewussten Schwingungen direkten Zugang zu unserer Seele haben (siehe mein Beitrag über die Untersuchung von Amen unter Zuhilfenahme der Runenenergie)
Will man sich selber also nicht in eine bestimmte Glaubensrichtung hineinzwingen lassen, sollte man solche Formeln oder Meditationen immer wieder wechseln, damit es nicht zu einer einseitigen Energiezufuhr kommt, die andere - für uns auch notwendige Energien - blockiert und uns in bestimmte Gedankenwelten bindet.
Vatan ist übrigens von Edmund und Michaela von Hollander.

Liebe Grüsse,
Griselda


Griselda - Wednesday, February 19 at 4:34 PM MET

Antwort

Name
E-mail Address
Subject
Smilies
Message