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Versuch einer Wegbeschreibung

Guten Morgen Ihr Lieben,
es geht noch mal ums dritte Auge.
Habe mal versucht einen Ausgangspunkt zu finden von dem jeder von uns versuchen kann sich auf den Weg zu machen sein drittes Auge irgendwann wenigstens ein klein wenig zu öffnen.
Wie ihr ja wisst durchläuft man auf diesem Wege verschiedene Ebenen. Die Astralebenen, Kauselebenen um schliesslich auf eine Ebene des göttlichen Lichtes zu gelangen. (wie es dort aussieht kann ich euch leider nicht sagen, der Weg ist lang ...)
Und als ich ne Standortbestimmung machen wollte, fiel mir auf, wie sehr ich doch noch an materielle Massstäbe gebunden bin. Obwohl ich sagen muss, hätte ich festgestellt dass ich schon nen Weg geschafft habe, hätte es meinen Ego sehr geschmeichelt... mir im Gegenzug dafür aber sicherlich 'ne Schranke vor die Nase gesetzt.

Also wir hier befinden uns in der Menschenwelt, der materiellen Welt. In dieser Welt fühlen und benehmen wir uns als wären wir die Sonne und die Welt dreht sich um uns. Wir leben in unserer Realität und versuchen eigentlich ständig mit unserem Willen die Welt um uns herum, das Verhalten unserer Mitmenschen so zu beeinflussen, dass wir uns gut fühlen. Und gut fühlen tun wir uns eben dann, wenn alles nach unserem Willen und und unseren (scheinbaren) Bedürfnissen geschieht. Im Grund benehmen wir uns so als wären wir Gottgleich. "Mein Wille geschehe". Das wir damit immer mal wieder in Konflikt mit unserer Umwelt geraten und in Beziehungen, statt in Liebe verbunden mit unserem Partner in so etwas wie einen Ringkampf zweier verschiedener Willen verstrickt sind, übersehen wir gerne. Wir versuchen z.B wenn uns am Partner etwas nicht gefällt den Partner zu ändern. Nach dem Motto du benimmst dich so und so deswegen bin ich nicht glücklich...würdest du dich ändern könnte ich glücklich sein.
Wir sind auf dieser Ebene also voll und ganz mit den materiellen Dingen (dazu zähle ich jetzt einfach mal die Beziehungen sonst würde mein Beitrag hier noch länger werden) verhaftet.
Oft genug in emotionalen und schmerzhaften Verstrickungen...

Irgendwann fangen wir an uns auf die Suche zu machen....warum wir das tun wissen wir meist gar nichtso genau. Kann sein dass unsere Seele uns einfach den Impuls gibt mal zu schauen, ob es nicht noch andere Dinge gibt...kann sein dass der Leidensdruck durch Scheitern und Verstickungen zu gross geworden ist. Bei mir selber habe ich das als eine Mischung aus Neugierde und Sehnsucht wahrgenommen.

Auf diese Suche entwickelt man irgendwann dann meist das Vermögen sich selber ein wenig kritischer zu sehen, das eigene Verhalten ab und an mal zu hinterfragen , ein wenig mehr Reflektion....Das Bewusstsein ändert sich...Ein Reifeprozess beginnt.

In der Mystik wird diese Ebene als Astralebene beschrieben. Auf dieser Ebene treffen wir auf Geisterwesen, gute und weniger freundliche, auf unterentwickelte Seelen die von uns Besitz ergreifen wollen u.s.w.. Da kommt nun die erste Schwierigkeit auf uns zu...wir dürfen diese Geisterwesen nicht materiell sehen(immerhin befinden wir uns auf der Astralebene, was besagt dass sie Astralleiber haben, dass sie also aus nichts als Energie bestehen). Wir dürfen also nicht wirklich nach Geistern oder Gespenstern aussschau halten...sondern wir müssen abstrahieren - in uns hineinblicken und gucken was wohl diese Astralwesen in unserem Seelenleben sein könnten. Bei mir selber habe ich sie als Phantasien, Wunschvorstellungen, Manipulationen u.s.w. orten können. Auch die Eingebung ein wenig von oben herab auf die Mitmenschen zu schauen, weil man selber der Meinung ist schon viel weiter auf dem spirituellen Weg zu sein, ist so ein Phantom der Astralebene. Ein unterentwickelter Seelenanteil, der einzig und allein die Aufgabe hat uns auf dieser Ebene festzuhalten und eine weitere Entwicklung zu verhindern.
Wir müssen also um irgenwann voran zu gehen als erstes auf dieser Ebene den Astralwesen ins Gesicht schauen, sie erkennen und und uns nicht von ihnen aufhalten lassen. Oder besser gesagt uns nicht von ihnen auf dieser Ebene fixieren lassen.

So meine lieben, dass war mein erster Streich. Ic h habe versucht die mystischen Berichte über diese Ebene ein wenig zu entmystifizieren und dadurch verständlicher und vielleicht auch anwendbarer zu machen. Ich erhebe damit natürlich keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit, denn auch ich kann nur den Blick beschreiben den mein Fenster zu Realität mich sehen lässt.

Ganz liebe Grüsse,
Griselda

Hamburg den 1. August 2003

Griselda - Thursday, July 31 at 10:19 AM MET

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