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Stop!
Das geht ja jetzt in eine völlig kaputte Richtung. Es gibt in Afrika mittlerweile Bewegungen, die sich dafür einsetzen angeblich besessene Kinder, die deswegen von ihren Eltern im jüngstem Alter einfach ausgesetzt werden, gesellschaftlich zu rehabilitieren. Denn, wie es das auch hier gab, so gibt es auch in afrikanischen Ländern Priesterkasten die alles daran setzen durch Angst die Menschen zu beherrschen. Und das Schicksal dieser angeblich besessenen Kinder ist so grausam, das es pure Ingoranz ist, dieser Art von "Naturverbundenheit" irgendetwas romantisches abgewinnen zu wollen.
Schau dir die Leiden vieler afrikanischer Menschen an, frage dich ob du mit ihnen tauschen möchtest. Und dann, wenn du dazu bereit wärest und auch das ständige Leben in Armut, in Krankheit, mit Beschneidung und Bürgerkriegen in Kauf zu nehmen, noch dazu unter dem Vorzeichen nicht zur herrschenden finanzstarken Klasse zu gehören, ja dann kannst du noch mal sagen, dass du es schade findest das wir diese Art von "naturverbundenheit" nicht haben.
Schau dir mal die Realität abseit von buntem Tamtam an, mach die Augen auf für Leiden und Armut. Die Art wilder Naturromantik wie du sie dir vorstellst entspringt einer Wunschvorstellung von einer besseren Welt die es so nicht gibt, und schon gar nicht in Afrika.
Womit ich nicht sage, dass ich etwas gegen Afrika habe, überhaupt nicht, habe da eine zeitlang gelebt (natürlich priviligiert - so als Europäer), und wunderbare Menschen kennengelernt. Aber ich habe auch die Kehrseite der Medaille gesehen und die ist weder romantisch noch erstrebenswert. Ich gehe sogar soweit zu sagen, wer das für erstrebenswert hält, ist entweder ein Träumer oder ein Menschenfeind.
Griselda
Griselda - Friday, May 7 at 7:30 PM MET
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