Tarot und Kartenlegen
oder wie ich es schaffe mich nicht selber mit Hilfe der Karten zu belügen.
Sicher kennst du Tarotkarten und hast selber welche, oder hast auf jedem Fall schon mal davon gehört. Eine Menge verschiedener Tarots sind im Umlauf, und oft fällt die Auswahl da ziemlich schwer. Ich selber lege Karten mit dem "Tarot für das innere Kind", mit dem "Druid Craft Tarot" mit den "Karten der Mlle Lenormand" oder mit den Kipperkarten.
Da es verschiedene Legesysteme gibt, sollte man sich zeitig dafür entscheiden, mit welchem man am besten zurecht kommt. Bei mir ist es das keltische Kreuz. Es ist nicht ganz so zeitaufwendig, liefert aber trotzdem stichhaltge Ergebnisse.
Wenn man ehrlich ist. ...
...und da hapert es bei uns allen fast immer in dem Moment wo wir für uns selber die Karten legen. Man neigt dazu recht viel Wunschdenken zu interpretieren, das ist nur menschlich, lässt die Ergebnisse aber teilweise völlig an der Realität vorbeigehen (vor allem wenn es um Liebesfragen geht, wird oft alles dahingehend interpretiert, dass das Ergebnis "ich bekomme das Objekt der Begierde" auf biegen und brechen in die Karten hineingelegt wird. Egal wie das Kartenbild und die Realität aussehen, das Ergebnis ist immer das gleiche, "am Ende bekommen sie sich".
Um nun diesen Fehlinterpretationen oder Wunschinterpretationen zuvorzukommen, sollte man ab und an, wenn man sich selber die Karten gelegt hat, das Legemuster, die Karten und die Ergebnisse notieren und eine zweite Person, die auch ein Tarotdeck ihr eigen nennt, zu rate ziehen, um von dieser Person das Legemuster und die entsprechenden Karten nachlegen lassen. Die zweite Person sollte dann unabhängig und unbeeinflusst die Karten interpretieren und ebenfalls aufschreiben. Danach setzt man sich zusammen, und vergleicht die Ergebnisse und versucht eine Synthese zu erstellen. Meiner Erfahrung nach, bemerkt man sehr schnell wann und wo man Wunschdenken interpretiert hat. Die Synthese wird den tatsächlichen Begebenheiten, und wie sie sich entwickeln werden am nächsten kommen. Und das ist ja schließlich der Sinn der Sache.
Das keltische Kreuz

1. Dein Problem
2. Was spielt mit in die Problematik hinein
3. Dein Standpunkt zu deinem Problem
4. Was willst du nicht wahrhaben
5. Was aus der Vergangenheit hat zu diesem Problem geführt
6. Welches Ereignis wird als nächstes geschehen
7. Wie denkst du reagiert die Aussenwelt, wie möchtest du wahrgenommen werden.
8. Wie wirst du tatsächlich wahrgenommen.
9. Was erhoffst du dir von der Situation, was befürchtest du?
10. Was wird nach dem derzeitigem Stand der Dinge aus der Situation heraus resultieren.
Meistens wirst du mit dem keltischen Kreuz sicher gut zurecht kommen. Es gibt aber auch Situationen die so schwierig und so verfahren sind, dass das keltische Kreuz einfach nicht tief genug geht, um Klärung zu bringen.
In solchen Fällen lege ich entweder alle Karten aus und deute dann, ausgehend von den Personenkarten in die Vergangenheit und die Zukunft hinein, oder aber ich lege die Karten in Form einer liegenden Acht, und integriere die Kräfte des Weltenbaumes, um über Yggdrasils Weisheit klarere Sicht zu gewinnen.
Die liegende Acht

1.Dein Antrieb
2,Dein Ziel
3.Was ist klug
4. Dein Bauchgefühl
5.Was könnte dich blockieren?
6.Was flüstert dein Schatten?
7.Dein persönlicher Trick, dein Kunstgriff.
Diesen Trick hat dich das Leben gelehrt. Damit kommt du fast immer gut durch und gelangst an deine Ziele.
Hier kann sich jedoch auch ein Bumerang befinden, wenn der Trick gerade darin besteht unangenehmen Verhaltensweisen an dir zu verklären oder schädliche Verhaltensweisen stur zu wiederholen.
Schau also genau hin ob sich die Katze in den Schwanz beisst.
8.Was benötigst du?
9. Midgard...so sei es...
in dieser Karte materialisiert sich das Zusammenwirken aller vorhergehenden Welten. Da die Acht ins Unendliche reicht, ist hier auch der Startpunkt für weitere Deutungen und Reisen in die Zukunft.
Partnerschaft

1.Die jetzige Situation.
2,Was euch trennt.
3.Was euch verbindet.
4. Wie es weitergehen wird.
...
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