Wesenheiten
Begegnen uns in der Magie eigentlich immer. Als ständige Begleiter sind unerwünschte Dämonen häufiger zugegen als einem manchmal lieb sein kann. Um nützliche Dämonen(wer den "kleineren Schlüssel Salomonis" kennt, weiß was und wen ich damit meine) Naturgeister und Engel in unserer Nähe müssen wir uns allerdings meist ein wenig bemühen.
Wie man mit unerwünschten Wesenheiten, also Energievampiren, Egodämonen, Djinns, Schabernackgeistern, Angstbeissern fertig wird, hast du vielleicht schon auf der Seite der Bannrituale gelesen. Und ich werde deshalb hier nicht noch einmal auf diese Unholde eingehen.
Dämonen
Denn viel interessanter sind all die Wesenheiten, welche sich von selber oft nur zögerlich nähern, oder die so gut getarnt sind , dass man sie auf den ersten Blick gar nicht erkennen kann. So wie es bei all den Dämonen der Fall ist , welche König Salomo in ein Gefäß bannte, dass später zerstört wurde - woraufhin sie sich in alle Himmelsrichtungen verflüchtigten.
Diese Dämonen zu beschwören erscheint auf den ersten Blick wahnsinnig umfangreich und durch die Zutaten fast unmöglich. Lässt sich aber ein wenig abkürzen und erleichtern, wenn man die Schwerpunkte so eines Rituals ein wenig verschiebt. Sich über die Eigenschaften eines Dämons erkundigt, und sich anschaut wie das entsprechende Siegel aussieht. Bei intensiver Auseinandersetzung mit diesen Wesenheiten und mit dem festen Willen sie kennenzulernen, werden sie dir zeigen, wie du sie beschwören kannst. Denn es ist allen Dämonen eigen sich von den Menschen genauso angezogen zu fühlen, wie es den Menschen zu den Dämonen zieht.
Naturgeister
Ganz anders verhält es sich mit den sehr viel scheueren Naturgeistern. Naturgeister haben ihr Zuhause in allen Pflanzen, Tieren und Naturelementen und ihre Bekanntschaft zu machen ist weniger vom eigenen Willen, als von der Fähigkeit sich einzufühlen abhängig. Denn sie repräsentieren ein archaisches Kollektivbewusstsein. Dass - ganz leise und oft kaum wahrnehmbar - im Urgrund eines jeden von uns, ständig vorhanden ist. Leider wird aber dieses archaische Bewusstsein in seiner ganzen Instinkthaftigkeit - in Wildheit und Zartheit - bei uns Menschen von Ratio, selbstauferlegten Zwängen und Pflichten und durch die allgemeine Entfremdung von Flora und Fauna schon seit langer, langer Zeit ins Vergessen gedrängt. So dass wir oft der Meinung sind, Elfen und Feen, Zwerge und Gnome, Trolle und Nixen sind nichts anderes als bunte Bilder an denen sich Kinder erfreuen.
Trotz allem ist es natürlich Möglich Kontakt zu deiner Fee, deiner Elfe oder deinem Gnom aufzunehmen. Du kannst dazu zum Beispiel den Weg wählen, dass du dir in den nächsten Wochen irgendwo draussen einen besonders schönen Platz suchst. Wenn du magst achte darauf, dass der Platz in der Nähe von Pflanzen ist, in oder bei denen sich Naturgeister besonders gerne aufhalten. Wie zum Beispiel:
Weissdorn, Weiden, Tannen, Haselnuss, Hollunder, Glockenblumen, Klee und Pilzkreise
Richte dich dort so oft wie möglich einige Stunden häuslich ein. Lasse einfach die Seele baumeln, besinne dich auf deinen Geruchssinn und rieche deine Umgebung, schnupper genau hin und fühle dich Schritt für Schritt ein in das archaische Wesen der Natur hinein. Hast du damit Schwierigkeiten, so kann es nützlich sein, deinen Naturgeist ein wenig anzulocken. Schenke ihm ab und an eine kleine Näscherei. Obst, dass du selber gepflückt hast, Kräuter aus deinem eigenen Garten oder von deiner Fensterbank, auch ein Happen selbstgekochte Buchweizengrütze - auf einem Blatt serviert - wird gerne genommen.
Wer sich zudem mit den Runen auskennt, kann sich auf Spaziergängen bei Wind und Wetter über die Rune Kenaz den Naturgeistern annähern.
Ich habe einen Geliebten, sein Name ist Wind.
Wenn er mich umarmt spüre ich seine Kraft und seinen Duft
Heftige erfrischende Umarmungen des Westens ein Geruch, von Tang und Salz mit der Ahnung des Ozeans.
Zarte, zärtlicheste Liebkosungen, ein Streicheln nur aus Ost umschwebt vom Parfum des Flieders, der Rose oder des frischgemähten Grases.
Aber manchmal werden mir seine Berührungen zu heftig. Nord oder Nordwest.
Dann laufe ich vor ihm weg, verstecke mich im Haus und dort höre ich
wie er brüllt, an den Fenstern und Türen zerrt, bereit hineinzustürmen mich zu erobern. Dann...schaue ich sehnsüchtig hinaus, schliesse die Augen und begebe mich in Gedanken zu ihm. Wir sausen gemeinsam durch die Lüfte, nichts ist vor uns sicher. Wir toben und brüllen in Gewissheit unserer Kraft.
Wind, dies ist meine Liebeserklärung an dich. Du warst mein erster Geliebter, begleitest mich heute noch, so manchen Menschenmann hast du überdauert. Und der Treueste - das bist du sowieso
Engel
Abends wenn ich schlafen geh, vierzehn Englein bei mir stehn...
Sehr viele Menschen besinnen sich zu besonderen Zeiten (meist dann, wenn im Leben nicht alles so glatt läuft wie man es gerne hätte) an ihre Engel. In unproblematischen Zeiten von Ruhe und Ausgeglichenheit ist uns die Präsenz unserer Engel oft nicht einmal bewusst. Geht es jedoch hoch her und wird diese göttliche Kraft dringend benötigt, beginnt man gedanklich die Nähe seines Engels zu suchen. Wenn dieser sich nicht schon von selber gemeldet hat. Denn Engel warten nicht darauf gefunden zu werden. Sie werden von selber aktiv, wenn ein Bewusstsein eine Erschütterung( positiv oder negativ) erfährt, die die Grenze zwischen festgefügtem rationalem Denken und dem unterschwelligem Hoffen auf eine wundersame Fügung, durchlässig macht.
Welcher der Engel einem dann zur Seite steht, hängt eng mit unserer Problematik zusammen, kann jedoch auch von der spirituellen Entwicklung beeinflusst werden, denn die Wirkungskreise der Engel sind hierarchisch gegliedert. Jede Wesenheit hat andere Aufgaben und ist in recht genau definierten Dichten des energetischen Kosmos zu Hause.
Seraphime, Cherubime und Throne - die himmlische Oberschicht: Sie kann man sich als Adel unter der göttlichen Allmacht vorstellen, die ausschließlich damit beschäftigt sind diese Allmacht zu verehren und Beschlüsse an ausführende Organe der unter ihnen stehenden Schicht weiterzuleiten.
Welche die Ebene der Mächte darstellt. Minister, die den kosmischen Ablauf ordnen, auf dass Verstehen herrscht, zwischen allen kosmischen Existenzen (wozu auch die Menschen gehören).
Erzengel - Gabriel, Raphael, Michael, Haniel, Uriel, Zadkiel, Jophiel und Metatron - sind zusammen mit den Schutzengeln ausführende Organe des göttlichen Willens, mit dem Auftrag und der Macht ins Leben der Menschen hilfreich und lenkend einzugreifen. Besonders bekannt sind Gabriel, der als Verkündigungsengel der Jungfrau Maria, aber auch dem Propheten Mohammed erschien (und diesem den Koran diktierte). Michael, der das Paradies bewacht und Raphael, der Tobias bei der Suche nach dem Fisch half.
Was bedeutet, dass ein Mensch der sehr materiell verhaftet ist und folgedessen seine Gedanken nicht besonders weit in die feinstofflichen Welten vordringen lässt, eventuell andere Engelskontakte haben wird, als ein spiritueller Mensch, der regelmäßig und wissentlich tief in die Weiten des energetischen Kosmos hinaus, bzw. hineinschwingt. Oder als ein Kind, dass noch auf ganz natürliche Art und Weise Engelskontakte pflegt, da die geistigen Verbindungen zu den Engelsenergien in dem jungen Wesen noch nicht durchtrennt wurden.
Ich selber habe leider sehr spät Engelskontakte aufnehmen können, obwohl ich als kleines Mädchen in sehr engem Kontakt zu meinem Schutzengel stand. Der sich aber leider im Laufe der Jahre verflüchtigte und sich erst nach jahrelanger spiritueller Arbeit, mit Meditationen und Trancen, wieder festigte. Und zwar zu einem Zeitpunkt, als ich mich an einem spirituellem Stillstand wähnte. Da erschien ganz plötzlich, ohne dass ich auch nur ansatzweise damit gerechnet hätte, der Erzengel Michael vor meinem geistigen Auge.
Um mir nur einen ganz bestimmten Satz mitzuteilen:
Du musst die Energien erkennen, dann sind sie bei dir!
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