Meditation

Zustand der konzentrierten Versunkenheit, mit dem Ziel entweder zu entspannen, oder sich in energetische Bereiche zu bewegen, die dem normalen Wachbewusstsein verschlossen sind.

Anfängern ist zu raten, auf geführte Meditationen zurückzugreifen, welche von vornherein einen bestimmten Meditationsinhalt definieren und so gehalten sind, dass ein Abdriften in Seelenbereiche, deren Inhalten man nicht gewachsen wäre, unterbunden wird.

Geführte Meditationen sind als CD's für verschiedene Themenkomplexe erhältlich.
Will man nicht auf CD's zurückgreifen, so muss das gedankenleere Versinken auf andere Art und Weise geübt werden. Hier eine ganz einfache Anfängerübung:

Setze oder lege dich bequem hin, lausche in dich hinein wie bequem du bist. Sollte noch irgendwas drücken oder piecksen, so korrigiere deine Haltung bis sich alles wirklich gut anfühlt. Lausche nun in deinen Körper hinein, wie gut es sich fühlt, lasse deinen Atem fliessen, "es atmet dich" und gebe dich ganz diesem Eindruck hin. Wenn du in dieses Gefühl versunken bist, ist dein Kopf leer von störenden Nebengedanken. Du "bist" jetzt in diesem Moment, ganz bei dir und befindest dich in einem gelösten Zustand der Entspannung. Geniesse diesen Zustand so lange es geht und komme dann vorsichtig wieder zurück. Mache diese Übung eine Zeitlang, bis du gelernt hast, wie du dich am besten schnellstmöglichst in einen enspannten Zustand begeben kannst. Denn ein entspannter meditativer Zustand ist Voraussetzung für jegliche magische Arbeit.

Wenn du die Anfängerübungen einigermassen beherrscht, wenn du es schaffst dich zu entspannen und deinen Kopf frei von störenden Gedankenspots zu machen, kannst du dich weiter vortasten und beginnen über Kraftworte zu meditieren. Die bekanntesten Kraftworte sind Gott, Jesus, Om oder Aum.

Aber natürlich gibt es noch sehr viel mehr Kraftworte (Mantras). Bei denen aber nicht alle so harmlos sein müssen, wie sie auf den ersten Blick klingen. Denn hinter manch vordergründig harmlosen Wort, kann sich ein ganzes System an energetischem Input verbergen, welcher dir auf Dauer mehr schadet als nützt. Sei also immer vorsichtig, wenn ein Mensch dem du nicht hundert prozentig vertraust, und den du vielleicht noch nicht einmal besonders gut kennst, anbietet mit dir zu meditieren und dir ein Mantra geben zu wollen. Benutze so ein dir unbekanntes Mantra sicherheitshalber niemals länger als zwei, drei Male und wechsel dann wieder zu dir bekannten Kraftworten. Anderenfalls kann es passieren, dass du durch ein bestimmtes Wort, welches du regelmäßig immer wieder im Kopfe hin und herbewegst, nur noch ganz ausgewählte psychische Energien in deiner Seele fliessen lässt und alle anderen vorhandenenen Energien blockierst, (besonders die negativen) und wie in einem Vakuum festhälst. Bestimmte Emotionen werden dann nicht mehr zu Ende gedacht - also unterdrückt - und können sich so über längere Zeit aufstauen, bis es zu einer gewaltsamen Erruption dieser Energien kommt. Was wiederum in Form von Aggression, Autoaggression (aggressives Verhalten, dass man gegen sich selber richtet) bis hin zu massiven psychischen Störungen passieren kann. Ja es kann sogar soweit gehen, dass man über Mantras seinen Mitmenschen versteckte Manipulationen ins Unterbewusstsein transportieren kann, um sie zu bestimmten Handlungen zu bewegen.

Fremdbestimmtes Denken und Handeln ist aber sicher nicht Sinn einer Meditation, denn meditieren hat langfristig immer den Sinn - neben Ausgeglichenheit und Ruhe, das Bewusstsein zu erweitern, um energetische Ebenen zu erkennen, die dem Alltagsbewusstsein verschlossen sind.

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